Foto: Boris Roessler/dpa

Anschläge geplant: Islamisten bei Razzia festgenommen

Am Freitagvormittag haben Ermittler des Landeskriminalamtes zugeschlagen: Sie haben elf mögliche Islamisten festgenommen. Ihre Pläne sahen verheerende Auswirkungen vor.

Mutmaßliche Salafisten aus dem Rhein-Main-Gebiet sollen einen Anschlag mit einem Fahrzeug und Schusswaffen vorbereitet haben. Ziel eines islamistisch motivierten Anschlags sei es gewesen "so viele 'Ungläubige' wie möglich zu töten".  Das teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag nach einer Anti-Terror-Razzia am Vormittag mit. Als Hauptverdächtige gelten zwei 31 Jahre alte Brüder aus Wiesbaden und ein 21-Jähriger aus Offenbach.

Insgesamt wurden elf Menschen festgenommen, ermittelt wird gegen zehn Verdächtige. Die Beschuldigten hätten dabei keinen Widerstand geleistet, hieß es. An den Durchsuchungen und Festnahmen in Hessen und Rheinland-Pfalz waren am Freitag rund 200 Polizisten beteiligt.

Innenminister lobt Einsatz

"Wir gehen aktuell davon aus, dass es unseren Ermittlern gelungen ist, eine schwere Straftat zu verhindern", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU), "Wir haben die radikal-islamistische Szene fest im Blick."

 

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