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Fridays for Future: Streikende Schüler fordern Maßnahmen gegen Klimawandel

Juge Menschen in Frankfurt haben am Freitag wieder gegen die aktuelle Klimapolitik demonstriert. Sie schließen sich damit der weltweiten Initiative "Fridays for Future" an. Wie die Bewegung mitteilte, waren  am Freitag deutschlandweit in über 50 Städten Schülerstreiks geplant.

Jugendliche haben am Freitag erneut bundesweit in mehreren Städten gegen die aktuelle Klimapolitik und für einen schnellen Ausstieg aus dem Kohleabbau demonstriert. In Frankfurt zählte die Polizei rund 120 Teilnehmer, eine Organisatorin der Veranstaltung schätzte die Zahl auf mehr als 200 Teilnehmer, angemeldet waren 45.

"Klimaschutz ist wichtiger als Schule und Bildung"

Am Vormittag zogen die Schüler und Studierende während der Unterrichtszeit mit Plakaten von der Bockenheimer Warte zum Römer. "Wir zeigen damit, dass uns Klimaschutz wichtiger ist als Schule und Bildung", erklärt die 16-jährige Helen, Mitorganisatorin der Veranstaltung, der Deutschen Presse-Agentur. An ihrer Schule werde der Klimawandel kaum thematisiert. Dabei sei es notwendig, schnell zu handeln, um die Schäden zu verringern. Der Schulstreik solle Politiker darauf aufmerksam machen.

Die Jugendlichen haben sich damit der weltweiten Initiative "Fridays for Future" (deutsch: "Freitags für die Zukunft") angeschlossen. Sie folgen dem Beispiel der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für mehr Umweltschutz demonstriert. In Frankfurt fand am Freitag der bisher dritte solche Schulstreik statt. Die Jugendbewegung ist in Frankfurt laut Mitstreiterin Helena Marschall bisher nur lose organisiert und hat keine Sprecher.

Die Bewegung organisiert sich über WhatsApp, Facebook und Twitter, um Protestaktionen in ganz Deutschland auf die Beine zu stellen. Auf seiner Internetseite informiert der BUNDjugend Bundesverband über die verschiedenen deutschlandweiten Aktionen.

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