Großrazzia im Frankfurter Bahnhofsviertel: 470 Polizisten im Einsatz gegen Drogenhandel

Am 14.09.2018 veröffentlicht

Der Hauptbahnhof war am Donnerstag-Abend Brennpunkt der Polizeirazzia in Frankfurt. Mehrere Straßen wurden gesperrt und anliegende Kneipen, Lokale und Bordelle kontrolliert – ein starker Schlag gegen den Drogenhandel und das organisierte Verbrechen.

"Wir wollen zeigen, dass wir präsent sind", begründet Polizeipräsident Gerhard Bereswill gegenüber FFH, den gestrigen Großeinsatz. Die Aktion zielte vorallem gegen den Drogenhandel und die organisierte Kriminalität im Frankfurter Bahnhofsviertel. Mehrere Dealer seien bereits im Vorfeld festgenommen worden. Ab 22 Uhr wurden selbst zahlreiche Passanten kontrolliert.

Mit der Razzia wolle man Anwohnern und Geschäftsleuten zeigen, dass die Polizei eingreift. Bundes- und Stadtpolizei unterstützen die Aktion. Selbst das Ordnungsamt kontrolliert Restaurants und Imbisse auf hygienische Zustände und überprüft Arbeitsgenehmigungen. Solche Razzien werden im Vorfeld groß organisiert und geplant, sind aber natürlich geheim.

 

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