Wegen Extremdürre: 40 Bäume im Grüneburgpark gefällt

Am 09.07.2019 veröffentlicht

Bis tief in den Boden hinein ist es ungewöhnlich trocken - vor allem im Süden und Westen von Hessen. Der dringend benötigte Regen ist nicht in Sicht und darunter leiden auch die Bäume. Im Frankfurter Grüneburgpark mussten deswegen am Dienstag etwa 40 Bäume gefällt werden.

Unter den gefällten Bäumen waren Birken, Fichten, Ahornbäume und Robinien. Insgesamt 230.000 Bäume zählt die Stadt Frankfurt auf ihrem Gebiet. Um deren Standfestigkeit zu beurteilen, sind regelmäßig Gutachter unterwegs. Nun stellten sie aufgrund des vergangenen Dürrejahres fest, dass manche Bäume nicht mehr zu retten sind - darunter auch die insgesamt 40 Birken, Fichten, Ahornbäume und Robinien im Frankfurter Grüneburgpark. Die Gefahr von herabstürzenden Ästen sei zu groß.

Besonders gefährdet sind junge Bäume, deren Wurzeln noch tief in die Erde reichen. Wie auch vergangenes Jahr müssen sie vermehrt gegossen werden, so Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Im Herbst sollen neue Bäume gesetzt werden. Dieses Mal könnten Baumarten zum Zuge kommen, die besser mit der Trockenheit zurecht kommen.

Unser Reporter Tim Kirschsieper hat die Baumfällung in Frankfurt begleitet. Im Videobeitrag hören Sie Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) zur aktuellen Situation in Frankfurt.

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