Glatter Teint ohne Botox: Kosmetikwunder HydraFacial im Test

Am 04.07.2019 veröffentlicht

Stars wie Paris Hilton, J.Lo und sogar George Clooney schwören auf den Beauty-Trend "HydriaFacial". Was das ist und ob es tatsächlich wirkt findet unsere Reporterin Juliana Müller in einem Frankfurter Kosmetikstudio für uns heraus. Wir haben das Produkt an einer Person getestet.

Das besondere an der Behandlung ist ein spezieller Stift mit verschiedenen Aufsätzen. Zunächst werden abgestorbene Hautschüppchen gelöst und die Haut dadurch tiefengereinigt. Gleichzeitig wird die Haut mit bestimmten Stoffen gepflegt: "Wir saugen die Haut durch ein Vakuum an und gleichzeitig werden die Seren in die Haut eingepumpt. Durch das Ansaugen und das gleichzeitige Abtragen können die Wirkstoffe tiefer in die Haut eindringen", erklärt Kosmetikerin Tanja Gehring. Dabei rötet sich die Haut zwar, doch am Ende der Behandlung wird sie mit LED-Lichtern beruhigt und fühlt sich frisch und prall an. Studentin Michele ist nach der Behandlung beeindruckt von dem sofortigen Glow und würde den Preis – stolze 145€ - erneut dafür zahlen. Wichtig ist, am Behandlungstag nicht mehr zu Schwitzen, sprich, auf Sport, Sauna oder ähnliches zu verzichten, da der salzige Schweiß zu Irritationen führen kann.

Dermatologin Dr. Heidi Dötterer-Rieg bestätigt den Soforteffekt des Verfahrens: "Man hat sofort einen richtigen Glow. Die Haut wird wirklich rosig frisch." Allerdings ist die Behandlung nicht für jeden geeignet; ist die Haut akut entzündet macht das HydraFacial alles schlimmer, da die Entzündungen auf der Haut verteilt werden.

Unsere Reporterin Juliana Müller hat Studentin Michele zur Kosmetikerin begleitet. 

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