Angela Merkel eröffnet IAA: Kanzlerin fordert mehr E-Autos

Am 12.09.2019 veröffentlicht

Die großen Themen der IAA: E-Mobilität, autonomes Fahren und Klimaschutz - dieser riesige Wandel ist für die Industrie eine große Herausforderung. Bundeskanzlerin Merkel nimmt die Autoindustrie in die Pflicht.

Zu Merkels Programm gehört die obligatorische Eröffnungsrede auf dem Messegelände. Wer fehlt beim Polit-Schaulaufen ist Frankfurts SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann. Diesmal war er nicht dabei. Eine Rede von ihm war vom Automobilverband nicht erwünscht. Feldmann wollte ihnen die Leviten lesen.

Schon im Vorfeld stand die IAA im Fokus der Proteste. Auf der ganzen Automesse ist zu spüren, dass die Branche im Umbruch steckt, sie ist verunsichert durch SUV- und Diesel-Debatten. Und der Ruf wird lauter nach mehr Elektro-Autos: günstiger und mit besserer Ladeinfrastruktur. In ihrer Eröffnungsrede machte Merkel deutlich, dass Industrie und Politik jetzt zusammen an einem Strang ziehen müssen. Es gehe um die Erhöhung der E-Ladepunkte in Deutschland und die Finanzierung der E-Autos.

Unklar übrigens auch, ob die IAA überhaupt noch in Frankfurt bleibt. Für 2021 gibts noch keine Zusage. Klar ist, die Messe muss sich verändern. Weg von der Neuheitenschau, hin zu Mobilitäts-Ausstellung allgemein.

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