Die IAA passt nicht jedem: Fridays for Future geht auf die Straße

Am 13.09.2019 veröffentlicht

SUVs sehen gut aus, sorgen für hohe Umsätze bei den Autobauern und stoßen jede Menge CO2 aus. Gerade letzterer Punkt ist den Fridays for Future Demonstranten ein Dorn im Auge. Gerade jetzt – zeitgleich zur 68. Ausgabe der IAA – sind die Schüler einmal mehr auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen für besseren Umweltschutz Nachdruck zu verleihen.

Obwohl die Hersteller auf der weltgrößten Automobilmesse in diesem Jahr verstärkt auf alternative Antriebe und Elektromobilität setzen, kritisieren Klimaschützer dennoch das aus ihrer Sicht mangelnde Engagement der Branche. "Wir können mit der Politik verhandeln, die Natur lässt nicht mit sich verhandeln, wenn die Klimakatastrophe kommt, dann kommt sie", erzählt uns der Schüler Dominik Ullrich, der heute ebenfalls im Rahmen von "Fridays for Future" mitdemonstriert hat.

Unsere beiden Reporter Lucia Voßbeck-Elsebusch und Andreas Schopf berichten in ihrem Videobeitrag von den jungen Demonstranten rund um die IAA.

Großdemonstration am Samstag in Frankfurt

Am Samstag werden im Rahmen einer Großdemo rund 20.000 Teilnehmer erwartet. Das bringt für Verkehrsteilnehmer im Frankfurter Raum erhebliche Einschränkungen mit sich. Nachfolgend lesen Sie, welche Straßen von den Demonstrationen betroffen sind:

Am 14. September werden ab morgens 6 Uhr die Theodor-Heuss-Allee, die Senckenberg-Anlage sowie die Friedrich-Ebert-Anlage komplett für den Verkehr gesperrt sein. Um 12 Uhr zieht ein Demonstrationszug von der Hauptwache zur Messe. Die Straßen in diesem Bereich werden von der Polizei abgesperrt. Ab 13:30 Uhr werden in der Nibelungenallee und der Ostparkstraße Teilnehmer der Fahrrad-Sternfahrt unterwegs sein. Auch hier wird es zu Behinderungen kommen.

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