Ironman EM 2018: Jan Frodeno gewinnt in Frankfurt

Am 09.07.2018 veröffentlicht

3.400 Athleten sind am Sonntagmorgen ab 6.30 Uhr in den Langener Waldsee gesprungen, nachdem der Startschuss der Ironman EM 2018 ertönt ist. Jan Frodeno konnte sich gegenüber den anderen Athleten behaupten.

Acht Stunden und 58 Sekunden hat es gedauert, bis Jan Frodeno als Erstplatzierter die Ziel-Linie auf dem Frankfurter Römerberg überschritten hat. 3,8 Kilometer im Wasser, 185 Kilometer Radfahren und zum Schluss nochmal 42 Kilometer Laufen rund um das Mainufer - das alles haben Frodeno und die restlichen Athleten beim Ironman in Frankfurt auf sich genommen - und das bei fast 30 Grad.

Patrick Lange schaffte es in Acht Stunden, Neun Minuten und 26 Sekunden ins Ziel. Der gebürtige Hesse belegte damit den dritten Platz und war von seinem 'Heimspiel' besgeistert. "Ich bin am Main so angeschrien und nach vorne gepitscht worden. Die hessischen Fans sind voll auf meiner Seite und haben bis zum letzen Moment an mich geglaubt. Das ist einfach geil so ein Heimspiel hier, einfach Wahnsinn."

Athleten haben keine Probleme mit Hitze

Im Vorfeld der Veranstaltung konnte man vermuten, dass die Mittagssonne zu einer großen Herausforderung werden könnte. Die Sportler hat die Hitze letztlich aber wenig gestört. "Ich fand's heute gar nicht so warm. Es war relativ windig, dadurch war es auch nicht so warm", äußert sich Sieger Jan Frodeno, nachdem er im Ziel angekommen war. Auch die Gewinnerin bei den Frauen, Daniela Ryf, war mit den Umständen zufrieden: "Ich fand es eigentlich ganz angenehm. Für mich waren die Temperaturen heute perfekt. Ich habe mich gut gefühlt und es hat gepasst."

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