Klage gescheitert: Südumfliegung am Frankfurter Flughafen ist rechtmäßig

Seit Jahren gibt es Streit um die Südumfliegung am Frankfurter Flughafen. Mehrere Klagen wegen Lärmbelästigung gegen den Schlenker nach Süden sind jetzt gescheitert. Die klagenden Kommunen stammen aus Hessen und Rheinland-Pfalz.

Acht Kommunen aus Hessen und Rheinland-Pfalz, sowie fünf private Kläger sind am Donnerstag mit ihrer Klage gegen die sogenannte Südumfliegung gescheitert. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat die Klage aufgrund von Mangel an besseren Alternativen abgewiesen.

Die Kläger hatten vorgeschlagen, die Flugzeuge beim Start Richtung Westen schneller steigen und über weniger bewohnte Gebiete fliegen zu lassen. Diese Alternative wurde vom VGH abgelehnt, da sie lediglich zu einer Verlagerung des Lärms führen würde. Der VGH führt außerdem an, dass mögliche Lösungsvorschläge sogar zu einer höheren Lärmbelastung oder "flugbetrieblichen Nachteilen" führen würde.

Eingeführt wurde die Südumfliegung, um die Regionen im Westen des Flughafens zu entlasten und einen möglichst reibungslosen An- und Abflug zu gewährleisten. Die Kläger wollen jetzt die Urteilsbegründung prüfen und gegebenenfalls in Revision gehen.

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