Zukunft der Medien: Landesmedienanstalt berät sich in Frankfurt

Am 04.04.2019 veröffentlicht

Fachleute aus Werbung, Presse und Politik sind am Donnerstag der Einladung der hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien nach Frankfurt gefolgt. Diskutiert wurde insbesondere über digitale Herausforderungen.

Auch wenn die Vorstellung des ersten Smartphones im Jahr 2007 gerade einmal zwölf Jahre zurückliegt, nutzen es heute in Deutschland etwa 59 Millionen Menschen. Klar, dass die vermehrte Nutzung auch Auswirkungen auf den Alltag der Menschen hat. Vor allem, um über die Herausforderungen, die sich daraus ergeben zu diskutieren, hat die hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien am Donnerstag zum Forum Medienzukunft in der evangelischen Akademie Frankfurt eingeladen. In Vorträgen wurde aus Perspektiven der Hirnforschung, Philosophie und Politikwissenschaft beschrieben, was die Digitalisierung mit dem "Ich" macht und welche Folgen sich daraus für die Gesellschaft ergeben.

Die Schattenseiten der Digitalisierung

In seiner Auftaktrede ging der Leiter der LPR, Joachim Becker, auch auf das grausame Attentat in Christchurch ein, das der Täter live im Internet gestreamt hatte. Gleichzeitig betonte er aber, dass man die Digitalisierung trotzdem nicht verteufeln solle und gerade die Landesmedienanstalten mit ihrem Angebot dazu beitragen sollten, Medienkompetenz zu vermitteln.

LPR feiert 30. Jubiläum

Es ist die zehnte Ausgabe dieser Veranstaltungsreihe zu der Fachleute aus Werbung, Presse und Politik eingeladen wurden. Gleichzeitig feiert die hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien ihr 30-jähriges Bestehen. Seit 1989 sichert sie die Programmqualität- und Vielfalt im privaten Rundfunk.

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