Künstlerprojekt "Lost Stories": Erinnern an einsam Verstorbene

Am 22.07.2019 veröffentlicht

Viele Menschen sterben alleine und ganz ohne Familie oder Freunde, in deren Erinnerung sie weiterleben. Ralf Buron und Victoria Söntgen wollen mit ihrem Projekt "Lost Stories" an diese Menschen erinnern und dafür sorgen, dass auch Geschichten einsamer Menschen gehört werden. 

"Dass es überhaupt Fakt ist, dass Menschen komplett einsam sterben, das finde ich so maßlos traurig, dass wir das ein bisschen  anstoßen wollen, diesen Menschen eine Plattform zu geben. Was wir beim Zuschauer erreichen wollen, ist, dass er vielleicht darüber nachdenkt, was von ihm selbst übrig bleiben soll", sagt Ralf Buron.

Einer dieser einsamen Menschen ist Emma S. aus Frankfurt. Sie starb in den 80er Jahren ohne jegliche Verwandte. Ihr Nachlass - eine beeindruckende Fotografiesammlung - wurde während einer Theaterprobe entdeckt und soll jetzt im Zuge des Projektes ausgestellt werden. Begleitet werden soll die Ausstellung von Schauspielern, Musik und Tanz. 

Über Crowdfunding sammeln die Künstler Spenden, um ihr Projekt auf die Beine stellen zu können. Unsere Reporterin Hülya Deyneli hat sich über das Projekt infomiert. Mehr dazu sehen Sie im Videobeitrag. 

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