Studie des Max-Planck-Instituts: Wie fühlen sich Geschichten für Kinder an?

Am 31.01.2019 veröffentlicht

Es sieht ein wenig aus wie in einem Science-Fiction-Film: Ein Forscher-Team des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik will mittels einer Studie herausfinden, was Kinder und ihre Eltern empfinden, wenn sie Geschichten hören. Was löst es bei Kindern aus, wenn man ihnen, zum Beispiel abends vor dem Schlafengehen, noch etwas vorliest? Wie fühlen sich Geschichten eigentlich an? Unser Reporter Rafael Fleischmann war dabei.

Ein Lächeln, ein Stirnrunzeln – Psychologin Ines Schindler und ihr Team wollen genau wissen, welche Muskeln in den Gesichtern ihrer Probanden zucken. Die Frage, die sie sich dabei stellt: Fühlen Kinder wirklich, was sie sagen? "Was bedeutet das, wenn Kinder sagen 'Die Geschichte war lustig', oder 'Die Geschichte war traurig'? Erzählen sie uns, was sie gefühlt haben, oder sagen sie uns, dass sie verstanden haben, dass es eine lustige Geschichte war", so Schindler im Interview. Zugegeben, ganz einfach herauszufinden ist das nicht. Daher brauchen die Forscher bis Ende März auch noch weitere große und kleine Probanden, um möglichst viele Daten zu sammeln.

Sie und ihr Kind möchten an der Studie teilnehmen?

Dann melden Sie sich über die Internetseite des Max-Planck-Instituts in Frankfurt an! Mitmachen dürfen Kinder zwischen sechs und zehn Jahren, die von einem Erwachsenen begleitet werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Als Aufwandsentschädigung erhalten die Erwachsenen 20 Euro in bar, die Kindern bekommen ein kleines Buch geschenkt. 

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