Bis zu 19.000 Fahrgäste täglich: Neue S-Bahn-Station "Gateway Gardens" eingefahren

Am 09.12.2019 veröffentlicht

Frankfurt hat eine neue S-Bahn-Station: Der Stadtteil Gateway Gardens am Flughafen ist nach rund drei Jahren Bauzeit an das Schienennetz angebunden. Am Montag wurde die Fertigstellung des unterirdischen Haltepunkts gefeiert.

In dem einfahrenden ersten Zug saßen unter anderen Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla und der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Pofalla sprach von einem echten Vorzeigeprojekt, das in nur drei Jahren Bauzeit entstanden und dabei im Kostenrahmen geblieben sei. Das Angebot sei nun so attraktiv, dass zahlreiche Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen würden.

Rund 300 Millionen Euro haben Bund, Land und Stadt in die Station sowie den dazugehörenden Tunnel investiert. Sie bindet den Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens an, ein Gewerbegebiet mit großen Firmen und Hotels. Bis Ende 2005 diente das Areal in der Nähe des Terminals 2 den US-Luftstreitkräften als Wohnsiedlung. Planmäßig wird die Station ab kommenden Sonntag angefahren. Mit bis zu 19 000 Fahrgästen täglich wird gerechnet.

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