7 Jahre danach: Landgericht Frankfurt verhandelt über Neckermann-Pleite

Am 02.04.2019 veröffentlicht

Vor dem Frankfurter Landgericht hat am Dienstag der Prozess um die bereits fast sieben Jahre zurückliegende Pleite des Versandhandelshauses Neckermann begonnen. Die Insolvenzverwalter haben den damaligen Unternehmensvorstand und die Aufsichtsräte verklagt, weil diese im Jahr 2012 die Insolvenz nicht rechtzeitig erkannt hätten.  

Die Kläger der Kanzlei CMS verlangen 19,8 Millionen Euro, die ihrer Auffassung nach niemals hätten ausgegeben werden dürfen. Die Beklagten haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Zwar muss der Vorsitzende Richter zunächst einen Vergleich anstreben, was aber schon wegen der Höhe des Streitwerts als unwahrscheinlich gilt.

Eine Entscheidung soll im September fallen. Momentan sieht alles danach aus, dass die Klage abgewiesen wird.

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