Prozessauftakt in Frankfurt: Alexander Falk soll Mord in Auftrag gegeben haben

Am 21.08.2019 veröffentlicht

Seit einem Jahr sitzt der Unternehmer Alexander Falk in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, 2009 einen Mittelsmann beauftragt zu haben, den Frankfurter Rechtsanwalt Wolfgang J. zu ermorden. Im Februar 2010 schießt der unbekannte Angreifer dem Juristen vor seinem Haus in Frankfurt in den Oberschenkel und er überlebt. Alexander Falk beteuert heute bei Prozessbeginn seine Unschuld.

Wolfgang J. war an einem millionenschweren Schadenersatzprozess gegen den Hamburger Unternehmer Falk beteiligt. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Anwalt deswegen sterben sollte. Bei dem Prozessauftakt am Mittwoch betont Falk seine Unschuld; nicht er, sondern der Hauptzeuge der Staatsanwaltschaft gehöre auf die Anklagebank. Dieser belastet Falk unter anderem mit einem Tonmitschnitt, in dem der Angeklagte den Anschlag auf den Anwalt feiert. Laut Falk steht der Zeuge selbst hinter dem Anschlag. Alexander Falks Anwalt fordert einen Freispruch. 

Unser Reporter Michael van Alst war bei dem Prozessauftakt dabei.

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