Expertin gibt Tipps: Wie Sie Ihre Kinder ohne Stress ins Bett bringen

Am 26.07.2019 veröffentlicht

Das Zubettgehen ist nicht selten eine nervliche Zerreisprobe für Eltern und Kinder. Psychotherapeutin Miriam Hoff erklärt, was Eltern tun können, wenn ihre Kinder einfach nicht ins Bett wollen.

Im Bett sollen Kinder vor allem Abstand vom Tag bekommen und Ruhe finden. Damit das möglich ist, rät die Expertin, dass Toben, Smartphones und Fernsehen eine Stunde vor dem Schlafen tabu sein sollten. Koffeinhaltige Getränke sollten Kinder generell nicht zu sich nehmen, und zum Entspannen eignen sich Aktivitäten wie Basteln oder Malen vor dem Zubettgehen. 

Feste Rituale sind wichtig

"Das Kind weiß dann: Jetzt kommt das Zähneputzen, dann ziehe ich meinen Schlafanzug an, dann kommt die Gute-Nacht-Geschichte, dann legt sich Mama noch zu mir ins Bett. Dass es also ein Ritual hat, auf das es sich einstellen kann", erklärt Miriam Hoff. Ein Gespräch über den Tag sei selbst für Kinder, die noch nicht sprechen können, schön; sie wissen dann, dass ihre Eltern sich nur für sie Zeit nehmen und den Tag mit ihnen beenden. 

Trennungsängste kreativ überwinden

Kinder haben eine tolle Phantasie, die man nutzen sollte. Sorgen können mit Seifenblasen weggepustet werden, Monster mit Monsterspray ferngehalten werden und Kuscheltiere können Ängste nehmen. Wenn Eltern das Zimmer verlassen, können sie mithilfe eines Wollknäuels durch die ganze Wohnung mit ihrem Kind verbunden bleiben.

Mehr dazu sehen Sie im Videobeitrag unserer Reporterin Sarah Thömmes.

 

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