Expertin gibt Tipps: Hilfe, mein Kind rastet aus!

Am 22.07.2019 veröffentlicht

In unserer Wochenserie "Psychotherapeutische Trickkiste" sprechen wir mit der Frankfurter Psychotherapeutin Miriam Hoff. Diesen Montag starten wir mit dem Thema "Wutausbruch: Hilfe, mein Kind rastet aus!". Was können Eltern tun, wenn ihre Kinder ausrasten und wohin mit der ganzen Wut? 

Besonders in der Trotzphase zwischen zwei und fünf Jahren ist es wichtig, dass Kinder ihre Wut herauslassen könne, denn wütend sein hilft beim Schritt in die Selbstständigkeit. Das Kind erkennt, dass es eine Wirkung hat und testet seine Grenzen, erklärt Miriam Hoff. Im Zuge der Autonomieentwicklung spielt der Umgang mit Wut also eine wichtige Rolle. Doch was können Eltern tun, um ihren Kindern dabei zu helfen? Einfache Methoden, wie zum Beispiel in einen Eimer schreien oder auf einen Boxsack schlagen, bewirken oft Wunder. Und auch für die Eltern gilt: Wenn einen die Wut übermannt, am besten den Raum verlassen und die Wut im Nebenzimmer herauslassen. 

Neben den normalen, entwicklungsbedingten Wutausbrüchen können auch Ängste oder Verunsicherungen wie eine Scheidung, ein Umzug oder Eifersucht zu regelmäßigen Ausrastern bei Kindern führen. Deswegen ist es wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern über die Wut sprechen. 

Alle Tipps sehen sie im Videobeitrag, in dem unsere Reporterin Sarah Thömmes mit Miriam Hoff spricht.

 

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