Vier Verdächtige aus Hessen: Razzia gegen Kinderpornos

Bei einer bundesweiten Razzia gegen die Weiterleitung von kinderpornografischen Videos sind auch in Hessen vier Verdächtige ins Visier der Behörden geraten.

Die Beschuldigten aus dem Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Main-Taunus, sowie aus Wiesbaden und Frankfurt sollen das Material über soziale Netzwerke geteilt und verbreitet und sich damit strafbar gemacht haben, sagte Alexander Badle von der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft. 21 junge Menschen wurden als verdächtig eingeschätzt. Sie sind zwischen 14 und 26 Jahren alt.

Die Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt beobachteten in den vergangenen Monaten häufiger, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzelne Videodateien mit eindeutigen kinderpornografischen Inhalten über die sozialen Netzwerke teilten, heißt es in einer Mitteilung der Ermittlungsbehörden vom Samstag.

Kinderpornos werden bagatellisiert

"Die Inhalte der Aufnahmen werden hierbei häufig bagatellisiert und zum Teil mit als lustig empfundenen Texten und Emojis versehen", sagt einer der Ermittler. Eines der weiterverbreiteten Videos zeige die Vergewaltigung eines Kindes durch zwei Jugendliche in einem Steinbruch mutmaßlich in Afghanistan.

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