Job, Einkommen, Familienplanung?: Was Sie Ihrem Vermieter erzählen müssen – und was nicht

Muss ich meinem Vermieter sagen, ob ich Kinder plane? Oder ob ich chronisch krank bin? Wer schon länger eine Wohnung sucht, der weiß, dass Vermieter manchmal sehr persönliche Fragen stellen.

Der Wohnungsmarkt ist hart umkämpft, gerade in den Städten. Vermieter können häufig aus einer Flut an Bewerbern auswählen, wen sie in ihre Wohnung einziehen lassen. Damit es beim künftigen Mieter keine böse Überraschungen gibt, stellen die Eigentümer häufig auch Fragen, die sehr persönlich sind. Doch ist das erlaubt? Wir haben den Test gemacht.

Diese Informationen müssen Sie Ihrem Vermieter NICHT geben: 

  • Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft/Partei/Mieterverein?
  • die sexuelle Orientierung des Mieters
  • polizieliches Führungszeugnis
  • Spielen Sie ein Instrument?
  • Wollen Sie ein Sportgerät anschaffen?
  • Planen Sie Nachwuchs? 

Fragen nach Instrumenten, Sportgeräten und Nachwuchs sind unzulässig, da dürfen Sie sogar flunkern.

Diese Auskünfte sind hingegen ZULÄSSIG:

  • Gehaltsnachweise für 3 Monate
  • Schufa-Auskunft
  • Wer wird in die Wohnung einziehen?
  • Haben Sie Haustiere?

Der Deutsche Mieterbund empfielt auf seiner Webseite, alle Fragen der Selbstauskunft des Vermieters zu beantworten – die Antwort müsse ja nicht immer stimmen. 

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