Solidaritätsdemo in Frankfurt: Lautstark gegen Rassismus

Am 05.06.2020 veröffentlicht

Der Name George Floyd geht gerade um die Welt, genauso wie sein Schicksal - denn der 46-Jährige wurde von Polizisten getötet. Seine Geschichte macht deutlich: Der Rassismus steckt noch tief in der Gesellschaft, nicht nur in den USA. In Frankfurt sind am Freitag hunderte Menschen auf die Straßen gegangen, auch um zu sagen, dass die Hautfarbe egal sein muss.

Mehrere tausend Menschen haben am Freitagnachmittag in der Frankfurter Innenstadt gegen Polizeigewalt und Rassismus demonstriert. Die etwa 3000 Teilnehmer würden sich auf dem Römerberg an die coronabedingten Mundschutzregeln halten, sagte eine Polizeisprecherin. "Im Kollegenkreis wird sich über dieses Thema stark ausgetauscht", sagte Polizei-Einsatzleiter Stefan Sandrock. Denn auch den Beamten wird oft vorgeworfen, Schwarze häufiger zu kontrollieren.

Im Video von Reporter Benjamin Holler spricht der 18-jährige Ahmed Roble über seine Erfahrungen mit Rassismus.

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