Fast zwei Drittel, aller in Frankfurt Beschäftigten, wohnen nicht in der Stadt

Studie belegt: Frankfurt ist Deutschlands Pendlerhauptstadt

Frankfurt ist einer Studie zufolge die Pendlerhauptstadt Deutschlands. Keine andere Großstadt hat einen größeren Anteil an Einpendlern als die Mainmetropole. 362.450 Pendler machen Frankfurt tagsüber zur Millionenstadt.

"Fast zwei Drittel aller in Frankfurt Beschäftigten wohnen nicht in der Stadt", sagte IHK-Präsident Mathias Müller der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Aus der Studie der Industrie- und Handelskammer geht hervor, dass nur Düsseldorf und Stuttgart ähnlich hohe Werte erreichen. Zum Großraum Frankfurt/Rhein-Main zählt die Studie 25 Städte und Kreise zwischen Gießen, Bingen, Bergstraße und Aschaffenburg. In der Region wohnen 2,2 Millionen Beschäftigte. Davon pendelt jeder zweite über Kreisgrenzen hinweg zur Arbeit.

Als Grund für die hohe Pendlerdichte nennt Müller den Boom auf dem Arbeitsmarkt. Allein in den vergangen drei Jahren seien 170.00 neue Jobs entstanden. Laut "Stau- und Pendlerstudie 2018" pendelt jeder fünfte Arbeitnehmer aus Mainz nach Wiesbaden oder Frankfurt. "Das allein sind täglich mehr als 16.000 Menschen", so Müller gegenüber der dpa.

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