Tarek Al-Wazir gibt Entwarnung: Kein Sicherheitsrisiko für Hessens Brücken

Am 15.08.2018 veröffentlicht

Nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke im italienischen Genua mit 30 Toten, fragen sich jetzt auch viele Hessen, ob sowas auch bei uns passieren kann. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sprach über den Zustand der Brücken.

Anfang 2015 sackte die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden zu Teilen um 30 Zentimeter ab. Im Beton waren schwere Risse erkennbar. Es müssten von den 5.500 Brücken in Hessen insgesamt 370 Brücken dringend repariert werden, teilt das Verkehrsministerium mit. 55 Brücken müssten sogar neu gebaut werden. Doch Tarek Al-Wazir gibt Entwarnung, was die hessischen Brücken betrifft und verspricht, dass sich keiner Sorgen um die Sicherheit machen müsse.

Experten zweifeln an der Stabilität

An der Stabilität einiger Autobahnbrücken in Deutschland wird jedoch von manchen Experten gezweifelt. Viele der Brücken sind alt und wurden mit Beton gebaut. Sollte der Risse bekommen, dringt Feuchtigkeit ein und löst nach einiger Zeit den Zement auf. Daraus folgt, dass der Stahl anfängt zu rosten und spätestens dann leidet die Stabilität. Eine Alternative wären Stahlbrücken, die deutlich länger halten und weniger anfällig für Schäden sind. 

 

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