Gegen Uber & Co: Hunderte Taxifahrer demonstrieren in Frankfurt

Am 23.05.2019 veröffentlicht

Wenn es nach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geht, dann sollte der deutsche Markt für US-Vermittlungsportale wie Uber weiter geöffnet werden. Hunderte Taxifahrer sehen darin unlautere Konkurrenz und demonstrierten deshalb am Donnerstag in Frankfurt. In einem Auto-Corso rollten über 500 Fahrzeuge in die Nähe des Rathauses Römer, wo eine Kundgebung stattfand.

Hans-Peter Kratz, Vorsitzender der Taxi-Vereinigung, berief sich auf andere Metropolen in der Welt. Man könne anhand dessen sehen, dass Zehntausende umherfahrende Mietwagen zum Verkehrskollaps und zusätzlicher Luftverunreinigung führten. Die Regulierung den Kommunen zu überlassen, funktioniere nicht, warnte Kratz. Sie seien schon heute nicht zu wirksamen Kontrollen der Mietwagen in der Lage.

Unser Reporter Rafael Fleischmann war vor Ort. In seinem Videobeitrag gibt es mehr Informationen zur Taxi-Demo.

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