Weniger Kunststoffmüll: 14 Tipps wie Sie im Alltag auf Plastik verzichten können

Am 17.08.2018 veröffentlicht

Mehr Plastik als Fische im Meer? Das klingt unvorstellbar doch genau das wird für 2050 prognostiziert und wir Deutschen tragen dazu einen großen Teil bei, denn im Schnitt produzieren wir 600 Kilogramm Müll pro Jahr. Damit das reduziert wird hat die Wal und Delfin-Schutzorganisation zu der Plastikfrei-Challenge aufgerufen.

Das Biohotel "Villa Orange" im Frankfurter Nordend macht seit April bei der Plastikfrei-Challenge mit und hat bisher viele Veränderungen  in allen Bereichen vorgenommen. Sei es beim Putzen, wo der Plastikeimer durch Emaille-Putzeimer ersetzt wurde, beim Essen, wo nun Glasfalschen statt Tetra-Packs verwendet werden oder der Rezeption, wo nun mit Bundstiften statt Textmarkern gehighlightet wird.

Aufgerufen zum Plastikverzicht hat die Wal- und Delfinschutzorganisation WDC. Ruth Schlögl leitet das Projekt und ist froh, dass sie das Hotel dafür begeistern konnte. Denn je mehr mitmachen, desto besser für unsere Umwelt. Immerhin landen pro Jahr zwischen sechs und zwölf Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer.

Um genau das zu reduzieren, ist jeder aufgerufen an seinem Konsumverhalten etwas zu ändern. Wir haben für Sie Tipps zusammengefasst, wie Sie schon im Kleinen beginnen können auf Plastik zu verzichten.

Plastikfrei im Bad:

  • Bambuszahnbürste statt herkömmlicher Plastikzahnbürste
  • Seifenstück statt Plastikseifenspender
  • Mensturationstasse statt Tampons
  • wiederverwendbare Abschminkpads statt Einweg-Wattepads

Plastikfrei in der Küche:

  • wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze aus Baumwolle statt Plastiktüten zum Einkaufen
  • "Unverpackt"-Läden besuchen
  • sagen Sie Nein zu Kapsel-Kaffee
  • Greifen Sie zu Glas statt Plastik (Milch, Tomatensoßen, Wasser, Saft, Marmeladen...)

Plastikfrei im Haushalt:

  • plastikfreies Kinderspielzeug (Holz statt Plastik)
  • verzichten Sie auf Plastikblumen

Plastikfrei unterwegs:

  • Lunchboxen statt Alu- oder Frischhaltefolie
  • wiederverwendbare Kaffeebecher statt Einwegbecher
  • Stofftasche statt Plastiktüten
  • wiederverwendbare Trinkflaschen statt PET-Flaschen
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