Wohin mit den Münzen?: Viele Banken fordern Gebühren für die Einzahlung

Am 20.02.2019 veröffentlicht

"Nur Bares ist Wahres" sagt ein altbekanntes Sprichwort. Wenn es nach der Frankfurter Markthändlerin Jana Schulz geht, könnte man jedoch getrost auf das Kleingeld verzichten. Am Ende des Tages gehen ihr durch die Gebühren bei der Einzahlung der Münzen nämlich ein Teil des Geldes verloren.

So wie Jana Schulz geht es vielen Menschen. Leider gibt es unter den Banken keine einheitliche Regelung, was die Einzahlung von Kleingeld betrifft. Oft entstehen Kosten. Bei der Targobank zahlen Kunden beispielsweise 7,50 Euro, wenn sie mehr als 100 Münzen einzahlen. Die Deutsche Bank nimmt dafür 5 Euro, bei der Commerzbank ist der Service für Kunden kostenlos. Bei der Sparkasse müssen Kleingeldsammler mindestens drei Euro und drei Prozent des eingezahlten Betrags bezahlen. Die Annahme von Münzgeld beschert Banken einen Aufwand, den sich viele bezahlen lassen.

Wer eine günstige Alternative braucht, der kann sich sein Kleingeld auch bei einer der 35 Bundesbankfilialen ganz einfach eintauschen lassen. Alternativ kann man auch bis Ende Oktober warten – am Weltspartag können Sie ihr Geld bei fast jeder Bank kostenlos einzahlen.

Im Video hat unsere Reporterin Lucia Voßbeck-Elsebusch das Geschäft mit dem Kleingeld genauer unter die Lupe genommen. Auf unserer Facebook-Seite können Sie mitdiskutieren: Sollte man Cent-Münzen abschaffen oder doch lieber behalten?

 

Empfohlene Kanäle