Frankfurter Projekt: "Coffee to go" geht auch umweltfreundlich

Am 25.05.2018 veröffentlicht

Keine Zeit für Kaffee zuhause? Egal, schnell einen beim Bäcker nebenan geholt – gibt’s ja auch praktisch im Pappbecher. Wer das jeden Morgen so macht, produziert jede Menge Müll. Um eine Alternative für die wegwerfbaren Coffee-to-go-Becher anzubieten, haben Marlene Haas und Claudia Schäfer vor drei Monaten ein Projekt in Frankfurt gestartet. Cup2gether heißt es und ist ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher. Aber wie läuft das Projekt nach der ersten Testphase? Wir haben die Gründerinnen von Cup2gether erneut getroffen.

25 Millionen Pappbecher verbrauchen wir allein in Frankfurt jedes Jahr. Eine Zahl, gegen die Marlene Haas und Claudia Schäfer unbedingt etwas tun wollten. Mit ihrem Mehrwegsystem für Kaffeebecher haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Leichtigkeit von klassischen Coffee-to-go-Bechern mit ökologischer Vernunft zu kombinieren.

Wie das geht? Cup2gether stellt Becher aus biologisch abbaubaren Materialien für teilnehmende Cafés zur Verfügung. Bestellen Kunden dann einen Kaffee zum Mitnehmen, bekommen sie einen der Mehrwegbecher, inklusive Wertmarke. Ist der Kaffee leer, können sie den Becher im nächsten teilnehmenden Café wieder abgeben. Der wird dann dort gespült. Ein ständiges Herumschleppen der Bechern bleibt also aus.

Ob die Frankfurter Bürger und Gastronomen die Initiative annehmen, hat sich unser Reporter Michael von Alst mal angeschaut. Das Ergebnis sehen Sie im Video.

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