Für die Umwelt: Waschbeutel gegen Mikroplastik

Am 24.02.2020 veröffentlicht

Viele Klamotten enthalten Plastik wie Polyester, Acryl oder Polyamid. Beim Waschen in der Waschmaschine können kleine Mikroplastik-Partikel abbrechen und am Ende im Wasser landen. Alexander Nolte hat aber einen Beutel erfunden, mit dem sich das verhindern lässt.

70 Prozent der hergestellten Textilien enthalten Plastik, das sich in der Waschmaschine lösen kann. Für das bloße Auge sind die kleinen Partikel kaum sichtbar und können weder von der Waschmaschine noch von der Kläranlage effizient zurückgehalten werden. So landen sie zuerst im Wasser und über die Nahrungskette erst auf dem Teller und dann im Körper.

Waschbeutel soll helfen

Aus einem einzigen Fleecepulli brechen durch die Reibung beim Waschen fast 2000 winzige Fasern ab. Mehr als ein Drittel des weltweiten Mikroplastiks stammt aus synthetischen Textilien – also aus der Kleidung! Der Guppyfriend Waschbeutel soll das jetzt verhindern - damit das fiese Mikroplastik erst gar nicht ins Wasser gelangt. Er funktioniert wie eine Schutzhülle: weil er beim Waschen die Kleidung schont, brechen weniger Fasern ab und fängt die restlichen auf-  86 Prozent pro Waschgang. Ganz günstig ist der Waschbeutel mit 19,99 Euro nicht, doch man kann ihn unbegrenzt verwenden. Und ganz nebenbei schon man auch noch seine Wäsche.

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