Jung, dynamisch, motiviert: Fulda hat einen neuen Bischof

Am 26.03.2019 veröffentlicht

Das Bistum Fulda bekommt den jüngsten Diözesanbischof Deutschlands. Der 49-jährige Michael Gerber ist im Dezember 2018 von Papst Franziskus zum Fuldaer Bischof ernannt worden. Am Sonntag wird Gerber feierlich in sein Amt eingeführt. Viele Katholiken im Bistum Fulda freuen sich auf die Amtseinführung ihres neuen Bischofs.

Michael Gerber galt schon früh als kirchliches Nachwuchstalent. Nach seinem Theologiestudium in Freiburg und Rom, wurde er 1997 zum Priester geweiht. Bisher war der gebürtige Breisgauer in Freiburg als Weihbischof tätig und hat dort viel Erfahrung in der katholischen Jugendarbeit sammeln können. Nachdem sein Vorgänger Heinz Josef Algermissen am 5. Juni 2018 aus Altersgründen aus dem Amt ausschied, ernannte Papst Franziskus den 49-Jährigen im Dezember 2018 zum Fuldaer Bischof. 

Die Freude ist groß

Viele Katholiken freuen sich auf die Amtseinführung ihres neuen Bischofs. Zur Amtseinführung am Sonntag erwartet das Bistum mehr als 1.500 Gäste und Neugierige innerhalb und außerhalb des Doms. Um so viele Menschen wie möglich vor Ort an der Zeremonie teilhaben zu lassen, wird das Geschehen auch auf Bildschirme auf einen Platz vor dem Gotteshaus und in die benachbarte Stadtpfarrkirche übertragen. 

Warum der 49-Jährige vor seiner Amtseinführung pilgern geht, wie er zur Debatte ums Zölibat steht und was er als Fulderer Bischof verändern weil, verrät Reporterin Juliana Müller im Videobeitrag. 

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