Besteck, Teller & Co.: Fuldaer Weihnachtsmarkt verzichtet auf Plastik

Am 11.12.2018 veröffentlicht

Besteck aus Mais oder Teller aus gepressten Palmblättern: Ein Plastikverbot auf dem Fuldaer Weihnachtsmarkt hat die Kreativität der Standbetreiber angeregt. Um Müll zu vermeiden hatte die Stadt entschieden, Besteck und Teller aus Plastik in diesem Jahr zu verbieten. Unsere Reporter Magdalena Gutsche und Rafael Fleischmann haben vor Ort nachgefragt, wie das Geschäft ohne Plastik funktioniert.

An der Frittenbude wird Besteck gespült, den Crêpe gibt es ohne Teller auf einer Waffel serviert, und der Suppenlöffel kann getrost in den Biomüll – so umweltfreundlich geht es in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Fulda zu. Die Idee des Verzichts auf Plastik kam direkt aus dem Rathaus: Nachdem im vergangenen Jahr eine halbe Million Besucher den Weihnachtsmarkt besucht hatten (und dementsprechend viel Abfall hinterließen), entschieden sich die politischen Gremien dazu, Plastik teilweise zu verbieten.

Ganz ohne Plastik geht es aber noch nicht. Das Verbot gilt derzeit nur für Plastikbesteck und -geschirr, andere Produkte können weiterhin in Plastik verpackt werden. Dennoch: Ein guter Anfang mit Vorbildfunktion ist der Fuldaer Weihnachtsmarkt allemal.

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