Gegen Ausgrenzung: Kampagne zeigt alltäglichen Rassismus auf

Am 20.04.2018 veröffentlicht

Ob auf der Arbeit oder im Internet – viele Menschen begegnen heutzutage Rassismus an den verschiedensten Orten. Mitunter sogar gewaltvolle Äußerungen und Handlungen. Eine Kampagne kämpft jetzt dagegen an.

In dieser Woche wurde in Berlin ein Jugendlicher angegriffen, weil er eine jüdische Kopfbedeckung getragen hat. Doch nicht nur körperliche Angriffe führen dazu, dass Menschen aus anderen Ländern diskriminiert werden. Darauf macht die hessische Beratungsstelle response in Frankfurt aufmerksam. Mit einem Filmclip zeigen sie die Facetten von Rassismus im Alltag.

Gedreht wurden die Szenen mit professionellen Schauspielern, die alle ohne Gage arbeiten. Drehort ist Frankfurt: Eine eigentlich weltoffene Stadt. Rassismus im Alltag, fehlender Respekt, dumme Sprüche, Abwertung und auch Angriffe - alleine im vergangen Jahr zählte das Hessische Landeskriminalamt 600 rechts motivierte Straftaten. Hilfe finden Betroffene bei Roman Jeltzsch und seinen Kollegen von der Kampagne response.

Das Team von response. informiert und vermittelt Betroffene, außerdem unterstützt es die Angehörigen und Freunde und vernetzt Menschen, die sich solidarisieren und die Perspektiven von Betroffenen ernst nehmen. Die Beratung des Teams ist vertraulich und  kostenlos und vor allem in ganz Hessen möglich.

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