"Als würde mein Gehirn brennen": Mann bringt Studentin dazu, sich unter Strom zu setzen

Am 22.01.2020 veröffentlicht

Es gibt Kriminalfälle, die sind so kurios, dass man sie kaum für möglich halten möchte. Ein falscher Arzt aus München hat seine Opfer per Skype-Videochats dazu gebracht, lebensgefährliche Experimente an sich durchzuführen. Die junge Studentin Julia M. (Name geändert) aus Gießen ist Opfer eines solchen Falles geworden und ist dabei fast ums Leben gekommen.

In Julias Fall hatte sich der Mann aus München als Mediziner der Gießener Uniklinik ausgegeben. Die Studentin hielt sich zwei unter Strom stehende Löffel an die Schläfen und verpasste sich selbst heftige Stromschläge. Glücklicherweise überlebte sie den Vorfall. Vor Gericht wurde der Chatverlauf anschließend ausgewertet. Auf die Frage hin, wie sich der lebensgefährliche Versuch angefühlt haben soll, sagte die Studentin: "Es hat sich angefühlt, als würde mein Gehirn brennen".

Was bewegt einen Menschen, sich auf derart unseriöse Experimente einzulassen? Unser Reporter Michael van Alst hat Julia getroffen und mit ihr gesprochen.

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