Im Dienste der Polizei: Bienen als neue Drogenschnüffler?

Am 19.08.2019 veröffentlicht

Bienen sind nicht nur wichtig für die Natur und produzieren Honig, sie könnten auch bald für die Polizei im Einsatz sein. Weil sie so einen guten Geruchssinn haben, sollen sie als Drogenschnüffler eingesetzt werden. Wie genau das funktioniert - wir haben bei der Universität Gießen nachgefragt.

"Bienen haben im Vergleich zu Hunden mehrere Vorteile, zum einen sind sie ausdauernder, ein Hund ist nach zwanzig Minuten erschöpft, dann können sie sehr schnell auf neue Substanzen trainiert werden. Das heißt, gibt es neue Sprengstoffe oder Drogen, kann man sie sehr schnell darauf trainieren.", so Professer Andreas Vilcinskas vom Institut für Insektenbiotechnologie in der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Bienen als Drogenschnüffler ist auch der Vorschlag in der preisgekrönten Bachelorarbeit einer Kölner Polizeikommissarin, selber Hobbyimkerin. Bienen seien in der Lage, bis zu 50 Quadratkilometer Fläche nach Drogen oder anderen Substanzen abzusuchen. Für die Gewerkschaft der Polizei vielleicht eine Revolution der Polizeiarbeit.

Wie diese Revolution in der Praxis aussehen könnte und wie die Bienen trainiert werden, das sehen Sie im Video von Pascal Wede und Martin Eberl.

Empfohlene Kanäle