So wechseln Sie das Girokonto: Die Zeitschrift "Finanztest" klärt auf

Am 21.08.2019 veröffentlicht

Das Girokonto war früher in der Regel kostenlos, doch so ist es bei den meisten Banken schon lange nicht mehr. Zu hohe Kontogebühren sind leider keine Seltenheit. Die Zeitschrift "Finanztest" sagt, dass das Abzocke sei. Doch was sollte man tun, wenn das Konto zu teuer ist? 

Was man für sein Girokonto zahlt, kann sehr unterschiedlich sein, wie unsere Umfrage in Frankfurt zeigt: Neben der Grundgebühr lauern häufig auch versteckte Kosten. Wer bei der Bank anruft oder auf dem Papier Überweisungen macht, muss häufig extra zahlen. 290 Girokonten hat die Stiftung Warentest untersucht und dabei 22 Gratiskonten gefunden. Sie alle sind Onlinekonten. Stephanie Pallasch von der Zeitschrift "Finanztest" erzählt unserer Reporterin im Interview: "Es gibt genug kostenlose oder günstige Girokonten, also sobald es mehr als 60€ im Jahr zu zahlen sind und sie damit unzufrieden sind, lohnt es sich, zu wechseln."
 
Bei der Wahl des neuen Kontos sollte man neben den versteckten Kosten auch darauf achten, dass man in der Nähe Geldautomaten hat, bei denen man kostenlos abheben kann. Wie schnell ein Wechsel geht, hat Magdalena Gutsche für uns getestet. 
 
Folgende Banken bieten Girokonten an, die keine jährliche Kontogebühr haben:
  • ING
  • Comdirect
  • Norisbank
  • Commerzbank
  • DKB

In Deutschland ist kostenfreies Geldabheben inklusive, bei Wunsch gibt es auch eine Kreditkarte. Stiftung Warentest hat diese fünf Anbieter mit "sehr gut" bewertet. Auf verschiedenen Vergleichsseiten können Sie außerdem sehen, welches Bankinstitut wie viele Zinsen bei Überziehung des Kontos verlangt.

 
 
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