Böden sacken ab: Groß-Gerauer kämpfen mit Nutria-Plage

Am 29.01.2019 veröffentlicht

Sie sind klein und niedlich, sorgen aber in Groß-Gerau für jede Menge Ärger. Die Rede ist von den Nutrias – oder auch Biberratte genannt. Die kleinen Nagetiere sind hier zur echten Plage geworden. Unser Reporter Frank Caspers hat sich vor Ort umgesehen und mit Bürgermeister Erhard Walther über den Ärger der Anwohner gesprochen.

Gerade weil die Biberratten so putzig aussehen, werden sie oft von Passanten gefüttert. Das wiederum führt dazu, dass sich die schwimmenden Nager rasant vermehren. Dreimal jährlich werfen die Weibchen drei bis sechs Junge, nach lediglich sechs Monaten sind diese wieder geschlechtsreif.

Die Nutrias graben unterirdische Gänge in der Nähe von Flussufern. Dadurch kann der Boden instabil werden und absacken – sehr zum Unmut der Groß-Gerauer. Was die Städter nun gegen die Plage unternehmen, sehen Sie in unserem Videobeitrag.

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