Mord an Ehefrau: Lebenslange Haft für Rudolf H.

Am 09.10.2020 veröffentlicht

Rudolf H. soll seine Ehefrau erstochen haben, weil er es nicht ertragen konnte, dass sie ihn verlassen wollte. Für die Richter am Hanauer Landgericht steht fest, dass die Tat nicht im Affekt, sondern aus niederen Beweggründen begangen wurde. Jetzt muss der 43-jährige Angeklagte lebenslang ins Gefängnis.

Es ist der 18. Februar 2020, als Rudolf H. am frühen Morgen in Bad Soden-Salmünster mit einem Messer auf seine Frau Brigitte eingestochen haben soll. Die 38-Jährige brach zusammen und starb noch am Tatort. Besonders dramatisch: Die 13-jährige Tochter musste mit ansehen, wie ihre eigene Mutter getötet wurde. Rudolf H. soll seine Bluttat schon länger geplant und die Mordabsichten gestanden haben. Die gemeinsamen Kinder werden vermutlich ihr Leben lang traumatisiert sein.

Unser Reporter berichtet vom Gericht

"Während der Urteilsverkündung wirkte der Angeklagte ruhig, fast trotzig, als sei er in seiner eigenen Welt gefangen. Von der Emotionalität, die er besonders bei den Aussagen seiner Tochter gezeigt hat, war nichts mehr zu sehen", berichtet unser Reporter Simon Steioff.

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