Familiengericht muss entscheiden: Heimkind soll für leibliche Mutter zahlen

Am 18.05.2018 veröffentlicht

Sie kommt kurz nach ihrer Geburt ins Kinderheim. 55 Jahre später soll Gabriele Dietz-Paulig Unterhalt für ihre pflegebedürftige, leibliche Mutter zahlen. Doch dagegen wehrt sich die Rodgauerin jetzt vor Gericht.

Einen Vergleich hat sie abgelehnt! Das Gericht hatte vorgeschlagen, Gabriele Dietz-Paulig solle 30 Prozent des ursprünglichen Unterhalts von 760 Euro monatlich zahlen. Doch das lehnt die 55-Jährige ab. Schon als Baby habe sich ihre Mutter gegen sie entschieden, sich nie um sie gekümmert.

Eigentlich sind Kinder gesetzlich dazu verpflichtet, pflegebedürftige Eltern zu unterstützen, wenn diese nicht mehr allein dazu in der Lage sind. Wie das Gericht in diesem Fall entscheiden wird, ist für den 19. Juni vorgesehen. 

 

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