Bilanz zur Hitze: So traf uns der Sommer in Hessen

Am 30.08.2018 veröffentlicht

Sonne satt, fast immer Temperaturen um die 30 Grad – was war das doch für ein schöner Sommer! Aber mit den vielen Sonnenstunden, warteten wir auch vergeblich auf den Regen – und der wäre so wichtig gewesen.

Für die Natur war dieser Sommer einfach viel zu trocken. Die Wiesen sind verbrannt, Seen ausgetrocknet und schon Anfang August fangen die Bäume an ihre Blätter abzuwerfen. Vor allem die Bauern hätten den Regen dringend gebraucht. Die Hitze hat den Großteil ihrer Ernte zerstört. "Wir haben gravierende Einbußen. In Teilen von Waldeck-Frankenberg, in Teilen von Hessen. Aber im Werra-Meißner-Kreis ist es am Schlimmsten. Dort haben wir Schäden von bis zu 70, 80 Prozent. Und dort kann man wirklich von einer verheerenden Dürre sprechen", erklärt Thomas Strunz vom hessischen Bauernverband.

Obstbauern konnten sich jedoch über die Hitze freuen, da diese der schädlichen Kirschessigfliege nicht gut bekommt. Auch die Winzer konnten aufatmen, denn die Fliege macht sich sonst auch über Trauben her. Doch trotz dieser heißen Temperaturen, einen Jahrhundertsommer hatten wir in diesem Jahr nicht.

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