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Spektakulärer Europapokal-Abend: 4:1 Sieg gegen den FC Salzburg

Eintracht Frankfurt und der Europapokal, das passt ziemlich gut zusammen. Mit einem 4:1 Sieg gegen den FC Salzburg bewies die Eintracht eine starke Mannschaftsleistung. Das Spiel lieferte allerding bereits schon vor dem Anpfiff einen bewegenden Moment. Nach den Schüssen in Hanau gedachten die Mannschaft und die Fans den Opfern und den Angehörigen. Die Schweigeminute wurde mehrfach durch Zwischenrufe aus dem Salzburger Block gestört. Darauf reagierten die Fans mit Sprechchören "Nazis raus!".

Mit diesem Gefühl starteten die Mannschaften ins Spiel und die Frankfurter Eintracht traf bereits nach zwölf Minuten zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit erhöhte der Japaner zum 2:0 und legte in der 53. Minute noch das 3:0 nach. Das vierte Tor für die Eintracht erzielte Filip Kostic nur drei Minuten später.

Auch Trainer Adi Hütter hob die Leistung von Spieler Daichi Kamada hervor. "Hat sich in dieser Saison herauskristallisiert, dass er in der Europaleague einfach die Tore macht, er hat jetzt länger nicht gespielt, weil er auch krank war und sich am Fuß verletzt hat. Jetzt haben wir ihm wieder Zeit gegeben, dass er sich aktiviert und dann heute mit drei Toren sicher den Schlüssel zum Sieg gelegt."

Einen kleinen Kratzer muss die Mannschaft dennoch hinnehmen, denn nach einem zweifelhaften Elfmeter in der 85 Minute erzielt Hwang Hee-chan das einzige Salzburger Tor.

Am kommenden Donnerstag muss die Eintracht in Salzburg nochmal konzentriert angreifen und ihre Leistung bestätigen. Solange sich die Hessen keine 0:3-Pleite einfangen, dürfen sie aber ruhig schon mal vom Achtelfinale träumen. 

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