Der Frankfurter Weihnachtsmarkt beginnt erst nach dem Totensonntag. Foto: Pixabay/krimifreundin

Hessische Weihnachtsmärkte starten früher: Evangelische Kirche kritisiert künstliche Ausweitung

Am Donnerstag startete in Rüdesheim bereits der erste hessische Weihnachtsmarkt in diesem Jahr. Fulda und Limburg starten direkt danach am Freitag und locken  Besucher mit allerlei weihnachtlichen Leckereien, Deko-Artikeln, Geschenken und Glühwein. Die evangelische Kirche hat sich jetzt negativ zu den frühen Startterminen geäußert.

"Eine künstliche Ausweitung der Adventszeit beschädigt ihren besonderen Zauber", sagt Volker Rahn, der Sprecher der Evangelischen Kirchein Hessen und Nassau (EKHN). "Wenn immer Advent ist, ist es keine besondere Zeit mehr." Der Kirche ist das ein Dorn im Auge, auch wenn alle besagten Weihnachtsmärkte an Totensonntag (25.11.) geschlossen bleiben. Das Thema beschäftigt die Kirche nicht nur auf Landesebene, auch bundesweit öffneten bereits die ersten Weihnachtsmärkte unter anderem in Freiburg, Bochum, Düsseldorf und Dortmund. 

Auch das Ende der Weihnachtsmärkte sorgt für Diskussionsstoff: Der Limburger Weihnachtsmarkt beispielsweise bleibt auch nach Weihnachten noch bis zum 29. Dezember geöffnet. Daher setzt sich die EKHN jetzt für eine Namens-Umwandlung in „Wintermarkt“ ein.

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