Miese Ernte: Hessischer Apfelwein in Gefahr?

Am 21.03.2018 veröffentlicht

Apfelwein ist das hessische Nationalgetränk, aber er könnte teurer werden - und das liegt an der schlechten Apfelernte. Denn durch den Frost im Frühling fällt die in 2017 deutlich schlechter aus und das macht auch den Keltereien Sorgen. Tim Kirschsieper hat eine in Laubuseschbach besucht und nachgefragt.

Apfelernte im eigenen Garten – Tipps für Hobby-Obstbauern:

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Apfelernte?

Bereits im Juli und August können Sie die Sommer-Apfelsorten wie Summerred oder Pirus ernten. Die Herbstsorten Jonagold, Boskoop oder Elstar müssen bis September und Oktober am Baum reifen. Cox Orange oder Borsdorfer sollten Sie erst im November pflücken und sie danach kühl lagernd reifen lassen.

Wie merke ich, dass ein Apfel reif ist?:

Wenn ein Sommer sehr feucht und kühl ist, kann sich die Erntezeit von Äpfeln nach hinten verschieben. Ob die Früchte reif sind, erkennen Sie an jedem Baum einzeln. Fallen die ersten Äpfel auf den Boden, können Sie die Ernte in der Regel starten. Auch an den Kernen erkennen Sie die Reife – sind diese komplett braun, sind die Äpfel pflückbereit.

Wie lagere ich Äpfel richtig?

Das Obst sollten Sie in einem dunklen, feuchten und kühlen Raum (ca. 2-6 Grad Celsius) lagern. Die Luftfeuchtigkeit erhöhen Sie mit kleinen Wasserschälchen. Bedenken Sie aber auch dir regelmäßige Durchlüftung. Fall Sie keinen Lagerraum haben, packen Sie die Äpfel in Kisten – und auf jeden Fall getrennt von anderem Obst oder Gemüse.

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