"Respekt, aber keine Angst": Adi Hütter ist neuer Eintracht-Trainer

Am 30.05.2018 veröffentlicht

Ein Österreicher erobert Frankfurt. Adi Hütter ist am Mittwochmittag als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt vorgestellt worden und hat direkt die Herzen der Journalisten für sich gewonnen.

"Ich bin hergekommen, um erfolgreich zu arbeiten. Das ist erst einmal das Wichtigste. Natürlich möchte ich mich mit der Stadt Frankfurt auseinandersetzen. Einen Apfelwein und Handkäse - wenn es möglich ist, diese mal probieren", so Hütter.

In erster Linie erfolgreich arbeiten

Der Österreicher steht für offensiven Fußball, will den Fans etwas im Stadion bieten. Natürlich komme es hin und wieder auchd arauf an, hinten sicher zu stehen. Das dürfte den Eintracht-Anhängern gefallen. Über seinen Vorgänger Niko Kovac fand er nur lobende Worte. Niko Kovac habe großartige Arbeit geleistet und die Mannschaft zu dem geformt, was sie jetzt ist. Über mögliche Zielsetzungen hält sich der neue Träiner noch bedeckt. Man wolle in aller erster Linie erfolgreich und ruhig arbeiten.

Bobic voll des Lobes

"Er hat eine klare Analyse, eine klare Persönlichkeit und eine Vita, die sehr gut aussieht", sagte Sportvorstand Fredi Bobic. "Wir sind von ihm total überzeugt. Als Bruno Hübner und ich von den Gesprächen mit Adi Hütter zurückgeflogen sind, haben wir uns gesagt: Wow, da muss jetzt aber einiges kommen, wenn jemand diesen Eindruck noch toppen will."

Ein Traum geht in Erfüllung

Mit dem Wechsel zu Eintracht Frankfurt habe sich der 48-Jährige einen langersehnten Traum von der Bundesliga erfüllt. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich irgendwann einmal in der deutschen Bundesliga arbeiten möchte. Ich habe fast zehn Jahre hart dafür gearbeitet, um heute hier sein zu können."

Hütter unterschrieb bei der Eintracht einen Dreijahres-Vertrag. Ausschnitte der Pressekonferenz haben wir zusammengefasst.

Im Video von Reporter Benjamin Holler kommentieren Sportjournalisten von FFH und SGE4ever die neue Personalie.

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