Totgeglaubte leben länger: Beerdigter Dackel Camilo war nicht tot

Am 06.05.2019 veröffentlicht

Ein letztes Bellen und dann war Dackel Camilo im Wald verschwunden, seitdem fehlte jede Spur von ihm. Für Herrchen Sebastian Sippel war das ein schwerer Schlag, er dachte bereits, er würde seinen Camilo nie wieder sehen - doch die Geschichte nimmt eine unvorhergesehene Wendung.

"Ich habe mir eine Wärmebildkamera besorgt und habe dann bis fast 12 Uhr Nachts den ganzen Wald abgesucht", erzählt Sippel aus Bad Sooden-Allendorf. Am nächsten Morgen sucht er weiter, verteilt Flugblätter im Dorf - doch sein Dackel taucht nicht auf. Dann findet er einen handgroßen Fellfetzen und eine Pfote im Wald. Größe und Farbe passen zu seinem Vierbeiner, Sebastian geht vom Schlimmsten aus und beerdigt die Überreste.

Einen Tag später bekommt Sebastians Freund Rolf einen Anruf von einem Bekannten: Ein Dackel säße vor seiner Haustür. "Wir kamen da rein, die Tür ging auf und da kam mir schwanzwedelnd ein Dackel entgegen. Und da wusste ich: Das ist Camilo!", sagt Sebastian.

Unsere Kollegin Alexandra Pitronik hat Hund und Herrchen getroffen. Im Videobeitrag sehen Sie, wie es den beiden heute geht.

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