Für ein normales Leben: MS-Patientin Katja sammelt Spenden für teure Therapie

Am 04.01.2019 veröffentlicht

Katja Schmollack aus Hochheim ist an multipler Sklerose erkrankt. Die 36-Jährige erhielt die Diagnose vor vier Jahren - für sie ein Schicksalsschlag, mit dem sie nie gerechnet hätte. Doch mit der Tatsache, dass es ihr von nun nur noch schlechter gehen soll, will sie sich nicht abfinden. Sie sammelt Spenden, um sich eine Stammzellentransplantation in Moskau zu finanzieren. 

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, bei dem Gefühlsstörungen, Muskelschmerzen, und sogar Lähmungen die Folge sein können. Für Katja Schmollack war die Diagnose ein Schock, die Krankheit will sie allerdings nicht einfach hinnehmen. Sie recherchiert und stößt auf eine Therapieform, die aber nicht unumstritten ist, mitunter sogar gefährlich sein kann: Eine Stammzellentherapie, die in einem Krankenhaus in Moskau durchgeführt wird.

Freunde, Familie, Fremde: Katja erhält viel Unterstützung

Katja Schmollack wagt aber dennoch den Versuch, will nicht mehr in Ungewissheit leben und endlich Klarheit haben. Für die Therapie kommt die Krankenkasse aber nicht auf, diese springt nur in schwerstkranken Fällen ein. Daher muss sie 50.000 Euro sammeln, dafür nutzt sie soziale Netzwerke und den direkten Kontakt zu ihren Mitmenschen. Die Resonanz begeistert sie enorm. "Auch Menschen, die mich gar nicht kennen, haben kleine Spenden gegeben. Das ist toll", erzählt uns Katja im Interview. 

Jeder kann helfen und spenden

Um sich optimal zu informieren, hat Katja Schmollack Kontakt zu anderen MS-Patienten aufgenommen, die sich bereits in Moskau behandeln ließen. Welche Erkenntnisse sie dort mitgenommen hat, hat sie unserem Reporter Rafael Fleischmann erzählt. Wenn Sie Katja Schmollack ebenfalls unterstützen wollen, können Sie dies auf ihrer Webseite tun.

 

 

 

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