Im Gutleutviertel: Obdachlosen-Camp geräumt

Am 28.05.2018 veröffentlicht

Ein immer wiederkehrendes Problem beschäftigt die Stadt Frankfurt. Obdachlose campieren auf freiliegenden Flächen. Die hygienischen Zustände sind für die Betroffenen unzumutbar.

Am Montagmorgen haben die Aufräumarbeiten eines Camps von obdachlosen Rumänen begonnen. Das, aus Sperrmüll errichtete, Camp befindet sich auf einer brachliegenden Fläche des Chemiekonzerns "Ferro" im Frankfurter Gutleutviertel. Dort sollen sich nach Angaben der Stadt 14 Erwachsene und ein Jugendlicher aufgehalten haben. Mitarbeiter von Jugend- und Sozialamt sind vor Ort, um die Betroffenen über mögliche Sozialleistungen und vorläufige Unterkünfte zu informieren. Viele der Rumänen haben bereits auf einem anderen Grundstück im Gutleutviertel campiert, welches bereits im vergangenen Jahr geräumt worden war.

Die meisten Obdachlosen werden nach der Räumung kurzzeitig in Notunterkünften schlafen oder weiterhin auf der Straße leben. Ihre Ansprüche auf Sozialleistungen werden zunächst geprüft, wenn diese nicht zustehen, bleibt als letzte Option die finanzierte Heimreise.

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