Internationaler Frauentag: Viel erreicht, aber noch viel zu tun

Am 08.03.2019 veröffentlicht

Der 8. März ist der Internationale Weltfrauentag. Ein wichtiger Tag, um auf die Unterschiede zwischen Mann und Frau aufmerksam zu machen, die es so nicht geben sollte: Ungleiche Bezahlung, traditionelle Rollenbilder, die so heute niemand mehr braucht oder der verschwindend geringe Anteil an Frauen in deutschen Führungsetagen. Wir wollten wissen, wie der Kampf um Gleichberechtigung heute aussieht, und haben dazu Grünen-Politikerin und 68er-Demonstrantin Ursula auf der Heide und Schülerinnen und Schüler einer 11. Klasse aus Frankfurt gefragt.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. hatte erst kürzlich eine Studie zum Thzema ungleiche Löhne und der Gender Pay Gap veröffentlicht. Diese liege in Deutschland bei 21 Prozent. Dafür werteten die Forscher die Verdienste von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus dem Jahr 2014 aus. Dabei stellten sie fest, dass die unterschiedliche Bezahlung besonders stark in Jobs auftritt, bei denen der Stundenlohn überproportional mit der Anzahl der Arbeitsstunden ansteigt. Heißt: Wer mehr arbeitet, bekommt mehr Geld. Frauen, die beispielsweise nach der Geburt eines Kindes in Teilzeit arbeiten, können von solch einem Bezahlmodell nicht profitieren. Und auch in den Branchen gibt es unterschiede, die sich teilweise stark unterscheiden. So beträgt der Unterschied in Pflegeberufen "nur" 3 Prozent, im Büro sind es dagegen 19 Prozent.

 

 

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