Blutbad im Hühnerstall: Polizei sucht nach möglichen Tätern

Am 24.04.2020 veröffentlicht

Als Mikas Mutter vor vier Jahren an Krebs starb, legte sich die Familie Lengemann aus Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis Hühner an, um den Tod der Mutter zu verarbeiten. Doch von einem Tag auf den anderen, findet der Neunjährige die Hühner tot auf - darunter auch sein Lieblingshuhn.

Der Neunjährige füttert die Tiere fast täglich, für ihn haben sie eine große Bedeutung. Neulich beim Futter holen, bemerkte er, dass das Schloss im Stall aufgeschlossen war und 123 Hühner tot mit zerrissenen Körperteilen auf dem Boden lagen. Unbekannte sind nachts in den Hühnerstall der Familie eingedrungen und haben ein Blutbad angerichtet. Der kleine Mika ist entsetzt und begreift nicht, wer etwas so Grauenvolles machen könnte.

Und das ist nicht der einzige Fall, denn vier Kilometer weiter macht Gilseberger Landwirt Christian Ende ebenfalls eine schreckliche Entdeckung (RTL-Hessen berichtete). Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Kriminalpsychologin Lydia Bennecke schildert, was hinter dem Hühnermassaker stecken könnte.

Im Videobeitrag von Karl Wirz und Tim Ellrich erfahren Sie mehr.

Empfohlene Kanäle