Jugendliche und Politik: Studie der Zeitschrift BRAVO

Am 17.07.2017 veröffentlicht | 541 Aufrufe

Teenager und Politik: Das passt überhaupt nicht zusammen, weil die meisten Jugendlichen keinen Bock darauf haben. Stimmt nicht, hat jetzt eine neue politische Jugendstudie herausgefunden. Das Gegenteil ist der Fall: Die Jugendlichen hätten sogar gerne mehr Einfluss. Sarah Thömmes sagt Ihnen mehr über das Ergebnis und was die hessischen Wähler von morgen dazu sagen.

Weitere interessante Ergebnisse der politischen Jugendstudie:

Die Jungen zwischen 14 und 17 Jahren sind stärker an Politik interessiert als Mädchen. Zwei Drittel der befragten Jugendlichen denken, dass sie zu wenig Einfluss auf die Politik haben und ihre Interessen nicht vertreten werden. Wenn Parteien und Politiker die Jugend-Interessen vertreten, wächst auch das Politik-Interesse, behauptet die Hälfte der Befragten. Nur ein Viertel behauptet von sich zu wissen, was genau die Bundesregierung macht. Die bekannteste und beliebteste Politikerin unter Jugendlichen ist Angela Merkel. 28 Prozent geben an, dass die Kanzlerin sie am ehesten anspricht. Zu SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zeichnet sich dagegen kein eindeutiges Bild ab; die Hälfte hat überhaupt keine Meinung. Die am häufigsten benutzten Informationsquellen unter Jugendlichen: Schulunterricht (51%), das Fernsehen (48%) und die Familie (43%). Danach folgen News-Apps (36%), Soziale Medien (33%), das Radio (31%), Websites von Tageszeitungen (25%) und Printausgaben von Tageszeitungen (23%). Was den Erhalt politischer Information via Social Media angeht, ist "Youtube" bei Jugendlichen die beliebteste Online-Plattform. Danach folgen "facebook" und "Instagram". Wenn es um Newsseiten und Apps geht, nutzen Teenager vor allem "Spiegel online", "tagesschau.de", "Focus online", "Süddeutsche online" und "Welt". Bei über der Hälfte der Jugendlichen vermittelt das Elternhaus, dass es wichtig ist wählen zu gehen. Mit der Wahl ihrer Eltern ist eine Vielzahl einverstanden, nur jeder Fünfte nicht.

(Quelle: Jugendstudie von BRAVO und YouGov)

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