Er steht wieder: Kasseler Documenta-Obelisk wieder aufgebaut

Am 18.04.2019 veröffentlicht

Die Kasseler haben ihren Obelisken wieder: Seit Gründonnerstag steht das Documenta-Kunstwerk in der Treppenstraße. Es ist das Ende eines langen Streits.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Diskussionen um den Standort des Kunstwerks gegeben. Der Obelisk des nigerianisch-amerikanischen Künstlers Olu Oguibe war eines der bekanntesten Werke der Documenta 14 vor zwei Jahren.

Das 16 Meter hohe Kunstwerk widmet sich dem Thema Flucht. Nach monatelangem Streit um einen Standort hatte Kassel es in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abbauen lassen, danach gab es überraschend doch eine Einigung mit dem Künstler. Die Stadt hatte das Kunstwerk mit Spenden für 126 000 Euro angekauft.

Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) lobt den neuen Standort in der Fußgängerzone: "Eine Vielzahl von Außenkunstwerken aus verschiedenen documenta Ausstellungen befindet sich auf der Treppenstraße oder in der Verlängerung der Treppenstraße vom Kulturbahnhof mit dem Himmelsstürmer bis letztendlich auch zur Fulda der Spitzhacke von Claes Oldenburg."

 
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