Fliegende Helfer in Kassel: Drohnenstaffel erleichtert Suche nach Vermissten

Am 24.01.2019 veröffentlicht

Unsere Reporterin Lea Wagner hat die sogenannte Drohnenstaffel in Kassel bei einer Übung begleitet. Die Staffel wird eingesetzt, um mit einer Wärmebildkamera die Personensuche zu unterstützen.

Wenn die fliegenden Helfer zum Einsatz kommen, zählt jede Minute. Für die Steuerung des Gerätes ist ein Vier-Mann-Team nötig. Die Drohnenflugstaffel in Kassel wird vor allem eingesetzt, um Rettungskräfte und Hundestaffeln bei der Suche nach vermissten Personen zu unterstützen. Projektleiter Wolfgang Weber und seine Jungs vom DRK üben für den Ernstfall. 

Steuerung muss beherrscht werden

Das Starten der Drohne ist kniffelig, da ist Fingerspitzengefühl gefragt. Die Drohne ist ein sehr kompliziertes Gerät und vorallem sehr kostspielig: Mit Kamera und allem Equipment liegt der Preis etwa bei 30.000 Euro. Sie ist bei Wind und Wetter einsatzbereit, denn Nieselregen oder Minustemperaturen machen der Drohne nichts aus.

Das ehrenamtliche Team um Wolfgang Weber hatte schon 4 Einsätze mit der Drohne. Einmal im Monat trifft sich die Drohnenstaffel, um zu trainieren. Bald soll es auch ein spezielles Fahrzeug für die Drohnen-Einsätze geben, um im Ernstfall so schnell wie möglich helfen zu können.

Das Team braucht noch Unterstützung

Interessierte für die Drohnenstaffel können sich hier anmelden: ehrenamt@drk-kassel.de
Man braucht nicht unbedingt Vorerfahrungen mit Drohnen, jeder kann teilnehmen. Die Gruppe trifft sich momentan jeden 4. Mittwoch im Monat am Katastrophenschutzzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Kassel.

 

Empfohlene Kanäle