Sturz in der Manege: Flic Flac-Artist fällt aus dem Todesrad - und überlebt!

Am 02.01.2019 veröffentlicht

Der Albtraum eines jeden Artisten: Ein waghalsiger Stunt geht schief. Genau das ist Alejandro Vanegas während der Neujahrsshow des Kasseler Zirkusses Flic Flac am Dienstagabend passiert. Er stürzte aus dem sogenannten "Todesrad" drei Meter tief in die Manege. Glücklicherweise erlitt er nur eine leichte Verletzung am Fuß. Unsere Reporter Marie von Berlepsch und Tim Ellrich haben den 35-Jährigen besucht und mit ihm über das Unglück gesprochen.

„Während meines Auftritts gibt es einen Moment in dem ich aus dem Rad rausgehe. Ich habe einen Fehler gemacht und bin im falschen Moment ausgestiegen und von dem Rad runtergerissen worden. Dann bin ich auf den Boden aufgeschlagen", schildert Vanegas. Die Show wird sofort abgebrochen. Der 35-Jährige kommt ins Krankenhaus. Außer einer Prellung am Fuß hat der Artist nichts weiter abbekommen.

Auch Flic Flac-Geschäftsführer Uwe Struck konnte aufatmen. „Wir waren alle erleichtert. Vor allem der hat sich hinten schon wieder selber umgezogen und ist dann mit dem Rettungsassistenten zum Rettungswagen gelaufen. Von daher wussten wir, es ist nichts Schlimmes." Vanegas tritt seit 15 Jahren mit dem Stunt auf. Auch wenn er an diesem Abend Glück hatte, ein gewisses Risiko bleibt immer.

Das Todesrad als Zirkus-Attraktion

Beim Todesrad handelt es sich um eine freihängende Konstruktion. Zwei große Räder sind durch Querstreben verbunden. Jeweils ein Artist befindet sich in einem Rad, während sich die gesamte Konstruktion noch einmal selbst dreht. Die Artisten müssen also stetig wie ein Hamster im Rad laufen, um nicht heraus zu fallen. Im weiteren Verlauf der Nummer befinden sich noch zwei weitere Akrobaten jeweils auf den großen Rädern.

 

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